EDITORIAL Guten Tag, liebe Leserinnen und Leser, wenn Sie dieses Magazin in der Hand halten, haben wahrscheinlich auch Sie eine kleine persönliche Forschungsakte - auch wenn sie nicht so heißt. Jede Tablette, jeder Eingriff, jede Reha- Maßnahme, die Ihren Alltag heute trägt, ist das Ergebnis vieler Menschen, die vorher „Ja“ zu einer Studie gesagt haben. Ohne sie gäbe es vieles nicht, was für uns inzwischen selbstverständlich ist. Genau hier setzt HERZ & ZU- KUNFT an: Wir wollen zeigen, was passiert, wenn Erfahrung am Küchentisch auf Daten im Studienzentrum trifft. Wenn Menschen mit Herz- und Gefäßerkrankungen nicht nur Versorgungszahlen sind, sondern mit ihren Fragen, Sorgen und Hoffnungen Teil von Forschung werden. „Herzenssache Forschung“ bedeutet für uns: Es geht nicht um Heldengeschichten, sondern um realistische Wege, wie Betroffene informiert mitentscheiden können - ob eine Studienteilnahme für sie infrage kommt oder eben auch nicht. Darum finden Sie in dieser Ausgabe nicht nur Zahlen und Diagramme, sondern auch Stimmen aus unserer Community: Menschen, die erzählen, warum sie sich für oder gegen eine Studie entschieden haben, welche Fragen sie lange mit sich herumgetragen haben und welche Antworten ihnen wirklich geholfen haben. Wir holen auch die Perspektive der Forschenden dazu, die erklären, warum Vielfalt in Studien mehr ist als eine Fußnote. Im Titelbeitrag erzählen wir, wie sich der Blick auf Tabletten verändert, wenn man begreift, wie viel Arbeit, Zweifel, Ethik und Dialog in jeder Zulassung steckt. Wir fragen nach: Warum werden manche Gruppen in Studien kaum gesehen? Was brauchen Menschen, um Vertrauen zu fassen? Und wie können Selbsthilfegruppen, Ärztinnen, Ärzte und Unternehmen gemeinsam dafür sorgen, dass Studien alltagsnäher und verständlicher werden? Dieses Magazin ist eine Einladung, Forschung nicht als abstraktes Laborbild zu sehen, sondern als Prozess, der unseren Herzalltag mitgestaltet. Es ersetzt kein Gespräch in der Praxis - aber es möchte Sie stärken, die richtigen Fragen zu stellen, Informationen einzuordnen und die eigene Perspektive einzubringen. Denn nur, wenn viele unterschiedliche Stimmen gehört werden, entsteht Evidenz, die wirklich zu unserem Leben passt. Herzlichst Ihr Matthias Jung und das GUT ZUM HERZ-Team 2
GLEICH VORWEG Ich bin Betroffener, kein Arzt oder Heilpraktiker, und verfüge über keine medizinische Ausbildung. Vor etwa 20 Jahren erlitt ich einen Herzinfarkt und lebe seitdem mit einer koronaren Herzerkrankung. Im Jahr 2004 wurde bei mir das „Metabolische Syndrom“ diagnostiziert. Seitdem beschäftige ich mich intensiv mit den Risikofaktoren, die zu diesem Krankheitsbild beitragen. Nach Einschätzung meiner behandelnden Ärzte kann eine gute Kontrolle des metabolischen Syndroms das Risiko für einen weiteren Herzinfarkt verringern. Zusätzlich wird von ärztlicher Seite betont, dass die Reduktion von Stress das allgemeine Wohlbefinden fördern und sich positiv auf die Lebensqualität auswirken kann. Allen, die von diesen Erkrankungen betroffen sind, sollte bewusst sein, dass eine vollständige Genesung meist nicht möglich ist. Medikamente bleiben in der Regel notwendig, und die kontinuierliche Arbeit an den persönlichen Risikofaktoren begleitet einen dauerhaft. Wenn ich hier über medizinische Aspekte schreibe oder spreche, gebe ich sinngemäß die Aussagen meiner behandelnden Ärzte wieder. Ich erteile keine medizinischen Ratschläge und gebe keine Versprechen hinsichtlich einer Heilung oder Verbesserung des Gesundheitszustandes ab. Mein Ziel ist es, meinen persönlichen Weg zu schildern: was mir geholfen hat und was bei mir weniger wirksam war. Darüber hinaus stellen wir Produkte und Dienstleistungen vor, die den Alltag mit dieser Erkrankung erleichtern oder angenehmer gestalten können. Viele Maßnahmen, die bei bestehenden Herzerkrankungen angewendet werden, können nach ärztlicher Erfahrung auch zur Förderung der Herzgesundheit beitragen. Es handelt sich hierbei jedoch um individuelle Erfahrungen, die nicht verallgemeinert werden können und keinesfalls eine ärztliche Beratung ersetzen. WICHTIG: GUT ZUM HERZ ist für seine Community kostenfrei. Zur Finanzierung werden im Magazin Produkte und Dienstleistungen vorgestellt, die klar und transparent im blauen Rahmen als »WER- BUNG« oder »ADVERTORIAL« gekennzeichnet sind. Unsere eigene Meinung bleibt davon unbeeinflusst. Ihr Matthias Jung Bitte lesen Sie unseren Haftungsausschluss hier. Impressum »Das Themenmagazin HERZ & ZUKUNFT« ist ein Projekt vom JUNG & JUNG Verlag und wird veröffentlicht auf den Portalen von eMagazin.digital JUNG & JUNG Verlag GbR | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main | Telefon: 0 60 27 - 97 97 60 | Telefax: 0 60 27 - 97 97 -61 E-Mail: office@jungundjungverlag.de | Rechtsform: JUNG & JUNG GbR (Gesellschaft bürgerlichen Rechts) Umsatzsteuer-ID: DE 322021744 Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato Verantwortlich für den Anzeigenteil: Matthias Jung | Mauerheimstraße 8 | 63811 Stockstadt am Main Erstveröffentlichung am 27. Februar 2026 - Aktualisiert am 28. Juni 2026 | Alle Rechte vorbehalten. 3
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