mich nicht zu überfordern“, sagt sie. Wenn Atemnot zunimmt oder Schwellungen auftreten, handelt sie früh und sucht medizinischen Rat. „Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und Entscheidungen bewusster zu treffen. Die Diagnose hat mich nicht definiert, aber sie hat meinen Blick geschärft.“ - Lisa M. HerzSTÄRKE: Das Magazin, das einordnet Mit „HerzSTÄRKE“ erzählen wir Geschichten aus dem Alltag mit Herzschwäche, ordnen Begriffe verständlich ein und geben Hinweise, wie Sie sich auf Gespräche in Praxis oder Klinik vorbereiten können. Wir trennen klar zwischen Erfahrung, medizinischem Wissen und Meinung. Beiträge ersetzen keine persönliche Beratung, sollen aber Überblick geben - für Betroffene, Familie und alle, die Warnzeichen besser verstehen möchten. Ein gemeinsames Ziel Ärztinnen, Ärzte, Pflege, Forschung und Selbsthilfe arbeiten daran, Versorgung zu verbessern und neue Erkenntnisse in die Praxis zu bringen. Für Betroffene kann es hilfreich sein, sich aktiv einzubringen: Fragen stellen, Therapieziele klären, Termine dokumentieren, Hilfe annehmen. Auch Familie profitieren von klaren Hinweisen, weil sie Sicherheit im Umgang mit der Erkrankung gewinnen. Mehr erfahren und sich informieren Auf dieser Seite finden Sie einen Überblick über Herzschwäche und mögliche Untersuchungen. Nutzen Sie die Hinweise als Vorbereitung auf Ihren Arzttermin. Mögliche Untersuchung • Anamnese: Die Ärztin oder der Arzt fragt nach Symptomen wie Atemnot, Müdigkeit oder Schwellungen in den Beinen. • Vorgeschichte: Es geht um frühere Erkrankungen, familiäre Risiken und Faktoren wie Bluthochdruck, Diabetes oder zurückliegende Ereignisse. • Puls- und Blutdruck: Werte, die Hinweise auf Kreislauf und Belastung geben können. • Puls- und Blutdruckmessung: Diese Werte geben Hinweise auf die Kreislauffunktion. • Abhören von Herz und Lunge: Prüfung auf Herzgeräusche oder Flüssigkeitszeichen. • Untersuchung auf Ödeme: Kontrolle an Beinen, Knöcheln oder im Bauch. • Halsvenen: Sichtoder Tastbefund auf Anzeichen eines Staus. • EKG: Messung 10
Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig. der elektrischen Aktivität und mögliche Hinweise auf Rhythmusstörungen. • Herzultraschall: Beurteilung von Kammergröße, Herzklappen und Pumpleistung. • Labortests: Bestimmung von Markern wie BNP oder NT-proBNP, je nach Zweck. • Röntgenbild des Brustkorbs: Einschätzung von Herzgröße und möglichem Lungenwasser. • MRT: Bei Bedarf zur präzisen Darstellung und zum Ausschluss bestimmter Ursachen. • Stresstest: Stress-EKG oder medikamentöser Test, um Reaktionen unter Stress zu beurteilen. • Herzkatheter: In ausgewählten Fällen, um Engstellen der Herzkranzgefäße zu erkennen oder Messungen vorzunehmen. • Langzeit-EKG (24-72 Stunden): Erfasst den Herzrhythmus über einen längeren Zeitraum, um intermittierende Rhythmusstörungen, Extrasystolen oder unklare Beschwerden wie Herzstolpern, Schwindel oder kurze Aussetzer besser einzuordnen. Wenn Sie anhaltende Atemnot, ungewöhnliche Müdigkeit, Schwellungen in den Beinen, Brustschmerzen oder unregelmäßigen Herzschlag bemerken, sollten Sie einen Arzt aufsuchen und diese Untersuchungen in Betracht ziehen - zögern Sie nicht, denn eine frühzeitige Diagnose kann entscheidend für Ihre Gesundheit sein. Auf der nächsten Seite finden Sie einen Selbsttest, der Ihnen erste Hinweise geben kann. 11
Die in diesem Beitrag beschriebene
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Daniela Rimpf von Novo Nordisk sowi
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