Editorial Liebe Leserinnen und Leser, Herzschwäche gehört zu den häufigen chronischen Erkrankungen und stellt Betroffene und Angehörige im Alltag vor viele Fragen. Auch wenn die Erkrankung in der Regel nicht vollständig heilbar ist, lässt sich der Verlauf oft günstig beeinflussen - durch eine frühzeitige Abklärung, eine passende Therapie und Entscheidungen, die zu den eigenen Lebensumständen passen. Im Alltag geht es dabei um Symptome und Belastbarkeit, um Arbeit und Reisen, aber auch um die Frage, wie man Sicherheit und Zuversicht im Umgang mit der Erkrankung gewinnt. Wichtig ist vor allem: Herzschwäche ist kein Thema, das man alleine „aushalten“ muss. Mit HerzStärke möchten wir Orientierung geben und zugleich ermutigen. Dieses Magazin bündelt Erfahrungsberichte von Menschen, die mit Herzschwäche leben, praktische Anregungen für den Alltag und gut verständliche medizinische Hintergründe. Sie finden hier unter anderem Impulse, wie Bewegung, Ernährung, Medikamentenplan, Selbstbeobachtung und regelmäßige Kontrollen im Alltag sinnvoll zusammenspielen können - ohne Überforderung, aber mit Klarheit. Ergänzend geben wir Anregungen für das Arztgespräch, Hinweise zur Organisation des Alltags und Überblick über Unterstützungsangebote, die Betroffene nutzen können. Herzschwäche führt häufig zu Arztbesuchen und Behandlungen und fordert das Gesundheitssystem spürbar. Umso wichtiger ist es, Warnzeichen ernst zu nehmen, Veränderungen früh zu besprechen und den Umgang mit der Krankheit aktiv zu gestalten. Viele Betroffene berichten, dass sie mit einer guten Behandlung, mit Reha-Angeboten und mit angepassten Gewohnheiten ihre Belastbarkeit und Lebensqualität verbessern konnten. HerzStärke versteht sich daher nicht nur als Informationsangebot, sondern auch als Brücke zu Austausch und Unterstützung. Gemeinsam mit Fachleuten, Selbsthilfegruppen und engagierten Partnern setzen wir uns dafür ein, dass Herzschwäche besser verstanden wird und Hilfe dort ankommt, wo sie gebraucht wird. Dabei beziehen wir das Umfeld bewusst ein: Angehörige, Freunde sowie Kolleginnen und Kollegen können eine wichtige Stütze sein - wenn sie wissen, was im Alltag entlastet und worauf zu achten ist. Wir wünschen uns, dass Ihnen dieses Magazin Orientierung gibt, neue Perspektiven eröffnet und Sie dabei unterstützt, Ihren eigenen Weg mit Herzschwäche zu finden. Lassen Sie uns das Bewusstsein stärken und Schritt für Schritt nach vorn schauen. Mit herzlichen Grüßen Winfried Klausnitzer, Vorstand Herzschwäche Deutschland e.V. Winfried Klausnitzer Vorstand (Nürnberg) Gabriele Meyer, Vorstand (Nürnberg) Otto Seifferth Schatzmeister (Nürnberg) Herzschwäche Deutschland e.V. Rednitzstraße 7 90449 Nürnberg vorstand@herzschwaeche-deutschland.de Herzschwäche Deutschland e.V. ist ein gemeinnütziger Verein, der sich für die Aufklärung, Unterstützung und Vernetzung von Menschen mit Herzschwäche einsetzt. Ziel ist es, Betroffenen und ihren Angehörigen Wissen und praktische Hilfestellungen zu bieten, um die Lebensqualität trotz der Erkrankung zu verbessern. Hier im Magazin »Herz STÄRK« sowie auf der Website finden Sie zahlreiche Informationen rund um das Leben mit Herzschwäche. Hinweis: Die Inhalte dieses Magazins ersetzen keine ärztliche Beratung. Bei Beschwerden oder Unsicherheiten wenden Sie sich bitte an Ihre Ärztin oder Ihren Arzt. Werbung/Anzeigen sind mit „Werbung“ oder „Anzeige“ gekennzeichnet; Advertorials sind zusätzlich durch einen roten Rahmen kenntlich gemacht. 2 3 »HerzSärke 2026« ist ein Projekt vom Verein Herzschwäche Deutschland e.V. und wird veröffentlicht auf dem Webkiosk von eMagazin.digital und in der Mediathek von GUT ZUM HERZ Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Herzschwäche Deutschland. e.V. | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg vorstand@herzschwaeche-deutschland.de Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Winfried Klausnitzer Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato Verantwortlich für den Anzeigenteil: Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg Lisa M. formt mit ihren Händen ein Herz und lächelt - ein Moment, den sie sich vor drei Jahren nicht hätte vorstellen können. Die Diagnose Herzschwäche traf sie aus dem Nichts und stellte ihr Leben auf den Kopf. Doch statt sich zurückzuziehen, kämpfte sie. Mit medizinischer Unterstützung, gesunder Lebensweise und der Entscheidung, aktiv für ihre Lebensqualität einzustehen, fand sie ihren Weg zurück. „Mein Herz mag geschwächt sein, aber mein Lebensmut ist stärker denn je“, sagt sie heute. Ihre Geschichte zeigt: Ein starkes Herz beginnt mit der richtigen Unterstützung und dem Willen, sein Leben zu gestalten. Erstveröffentlichung am 02. Januar 2026 | Alle Rechte vorbehalten. 8 9 Herzschwäche oder Herzinsuffizienz? Warum zwei Begriffe oft unnötig verunsichern Im Gespräch mit Winfried Klausnitzer, Vorstand von Herzschwäche Deutschland e.V. (Bild mitte) Schon die Bezeichnung sorgt häufig für Verwirrung: Heißt es Herzschwäche oder Herzinsuffizienz? Im Gespräch erklärt Winfried Klausnitzer, warum beide Begriffe dasselbe meinen, welche Formen es gibt und worauf Betroffene im Alltag achten sollten. Winfried Klausnitzer engagiert sich als Vorstand bei Herzschwäche Deutschland e.V. für Information, Austausch und mehr Aufmerksamkeit für das Thema Herzschwäche. Herr Klausnitzer, vorab ganz klar: Ist „Herzschwäche“ dasselbe wie „Herzinsuffizienz“? Ja. Herzschwäche ist der alltagstaugliche Begriff, Herzinsuffizienz der medizinische Fachausdruck - gemeint ist im Kern dasselbe Krankheitsbild. Die Irritation entsteht häufig dadurch, dass Ärztinnen und Ärzte anschließend stärker differenzieren: nach akut oder chronisch, nach Schweregrad und nach Form der Herzinsuffizienz. Für Betroffene ist die wichtigste Botschaft: Zwei Worte, ein Thema - aber mit unterschiedlichen Ausprägungen. Warum ist diese Unterscheidung in Formen so wichtig? Weil „Herzinsuffizienz“ nicht automatisch bedeutet, dass das Herz einfach nur „zu schwach pumpt“. Es gibt Formen, bei denen die Pumpfunktion deutlich reduziert ist - und Formen, bei denen die Pumpfunktion scheinbar „normal“ ist, das Herz sich aber schlechter füllt und dadurch trotzdem Symptome entstehen. Wer das versteht, kann Arztbriefe, Befunde und Therapieentscheidungen deutlich besser einordnen. Was sind aus Ihrer Sicht die häufigsten Missverständnisse? Viele hören die Diagnose zum ersten Mal und wissen nicht, was sie konkret bedeutet. Dazu kommen typische Fehlannahmen: „Ich habe doch nur etwas weniger Luft“ oder „Das ist bestimmt das Alter“. Auch Wassereinlagerungen werden oft nicht mit dem Herzen verbunden. In der Praxis erleben wir zudem, dass Herzschwäche manchmal spät erkannt wird - und genau deshalb ist Aufklärung so wichtig. Woran kann man Herzschwäche im Alltag merken? Typische Signale sind Atemnot (zunächst bei Belastung, später unter Umständen auch in Ruhe), Leistungsabfall, Müdigkeit, geschwollene Beine/Knöchel und ungewollte Gewichtszunahme durch Wassereinlagerungen. Oft kommen auch ein Druckgefühl im Brustbereich, nächtliches Aufwachen mit Luftnot oder ein höherer Kissenbedarf hinzu. Wichtig ist: Das sind keine exklusiven „Herzsymptome“. Wenn mehrere dieser Zeichen zusammenkommen oder sich spürbar verstärken, ist das ein sehr guter Grund, es ärztlich abklären zu lassen. Wie wird die Diagnose üblicherweise gestellt? Meistens durch eine Kombination aus Gespräch, Untersuchung und Diagnostik: Blutdruck, EKG, Laborwerte (z. B. BNP/NTproBNP) - und vor allem der Herzultraschall (Echokardiografie). Entscheidend ist, dass nicht nur einzelne Werte betrachtet werden, sondern das Gesamtbild aus Beschwerden, Befunden und Verlauf. Viele Betroffene wünschen sich „eine klare Ursache“. Gibt es die immer? Manchmal ja, oft sind es mehrere Faktoren. Häufige Auslöser können langjähriger Bluthochdruck, koronare Herzerkrankung/ Herzinfarkt, Rhythmusstörungen oder Herzklappenerkrankungen sein. Dazu kommen Risikofaktoren wie Diabetes, Übergewicht und Bewegungsmangel. Wichtig ist: Auch wenn die Ursache nicht immer „die eine“ ist, gibt es heute gute Möglichkeiten, Verlauf und Lebensqualität positiv zu beeinflussen - medizinisch und im Alltag, Schritt für Schritt und gut begleitet im Alltag, mit klaren Zielen. Herzschwäche betrifft mehr als vier Millionen Menschen in Deutschland, und jedes Jahr kommen 450.000 Neuerkrankungen hinzu. Viele merken zunächst nur eine leichte Erschöpfung, Kurzatmigkeit oder ein Druckgefühl in der Brust. Doch was harmlos erscheint, kann lebensbedrohlich sein. Eine frühzeitige Diagnose und ein bewusster Umgang mit der Erkrankung können jedoch helfen, das Leben in den Griff zu bekommen. Der Moment der Wahrheit Lisa erinnert sich noch genau an den Moment, als ihr Arzt sagte: „Sie haben eine Herzinsuffizienz.“ Plötzlich kreisten ihre Gedanken nur noch um die Frage: Wie soll es jetzt weitergehen? Doch sie beschloss, nicht aufzugeben. Mit gezielter Bewegung, einer angepassten Ernährung und der Unterstützung ihrer Familie hat sie sich zurück ins Leben gekämpft. Die psychische Herausforderung Der Weg war nicht immer einfach. Neben den körperlichen Herausforderungen gab es auch psychische Hürden zu bewältigen. „Ich hatte Angst, mein altes Leben zu verlieren“, erzählt Lisa. „Doch mit der Zeit habe ich verstanden, dass Veränderung nicht Verlust bedeutet, sondern eine neue Chance sein kann.“ Diese Erkenntnis half ihr, sich Schritt für Schritt auf die neuen Gegebenheiten einzulassen. Wissen als Schlüssel zur Veränderung Was raten Sie Betroffenen für den Alltag, ohne in „Selbstoptimierung“ zu kippen? Ich halte drei Dinge für realistisch und hilfreich: Erstens: Veränderungen ernst nehmen und notieren - Luft, Gewicht, Schwellungen, Belastbarkeit. Zweitens: Medikationsplan sauber führen und Fragen sammeln, damit das Arztgespräch klarer wird. Drittens: Unterstützung annehmen - Angehörige, Reha, Herzsportgruppen oder Selbsthilfe. Das Ziel ist nicht Perfektion, sondern mehr Lisa begann, sich intensiv mit ihrer Erkrankung auseinanderzusetzen. Sie informierte sich über die neuesten Behandlungsmethoden, suchte sich einen spezialisierten Kardiologen und trat einer Selbsthilfegruppe bei. Dort lernte sie Menschen kennen, die bereits seit Jahren mit Herzschwäche leben und ihr wertvolle Tipps gaben. „Es tat gut zu sehen, dass andere Betroffene ein erfülltes Leben führen. Das hat mir Mut gemacht.“ Hoffnung, Wissen und Gemeinschaft als Schlüssel Herzschwäche ist nicht heilbar - aber das bedeutet nicht, dass Betroffene ihr Leben aufgeben müssen. Mit dem richtigen Wissen und einem starken Netzwerk kann aus der Diagnose eine neue Chance werden. Bewegung in angepasstem Maß, bewusste Ernährung und eine enge Begleitung durch Ärzte sind entscheidend. Ebenso wichtig ist der Austausch mit anderen Betroffenen - denn gemeinsam ist der Weg leichter. Der Wert sozialer Unterstützung Lisa fand Unterstützung in einer Selbsthilfegruppe. „Der Austausch mit anderen Betroffenen hat mir geholfen, meine Angst zu überwinden. Plötzlich war ich nicht mehr allein mit meinen Sorgen.“ Studien belegen, dass soziale Unterstützung die Lebensqualität von Menschen mit chronischen Erkrankungen erheblich verbessern kann. Medizinische Innovationen geben Hoffnung Auch medizinische Innovationen tragen dazu bei, das Leben mit Herzschwäche besser zu Die in diesem Beitrag beschriebene Person ist frei erfunden; jede Ähnlichkeit mit realen Personen ist rein zufällig. gestalten. Fortschritte in der Medizintechnik, neue Therapiemethoden und ein besseres Verständnis der Krankheit ermöglichen es heute vielen Patienten, ein nahezu normales Leben zu führen. Leben mit Bewusstsein Lisa berichtet, dass sie inzwischen ein großes Bewusstsein für die Signale ihres Körpers entwickelt hat. Sie achtet darauf, ausreichend Pausen zu machen, ihre Medikation genau einzuhalten und regelmäßig ihre Werte kontrollieren zu lassen. „Ich habe gelernt, mich nicht mehr zu überfordern. Mein Körper gibt mir klare Zeichen, wann ich eine Pause brauche - und ich höre auf ihn.“ „Ich habe gelernt, auf meinen Körper zu hören und mein Leben aktiv zu gestalten. Heute weiß ich: Meine Schwäche hat mich stärker gemacht.“ - Lisa M. HerzSTÄRKE: Das Magazin, das bewegt Unser Magazin „Herz Stärke“ zeigt, dass ein erfülltes Leben trotz Herzschwäche möglich ist. Wir erzählen Geschichten, die Mut machen, geben praktische Tipps und lassen Experten zu Wort kommen. Denn am Ende zählt nicht nur die Krankheit - sondern die Stärke, die in jedem Einzelnen steckt. Ein gemeinsames Ziel für mehr Gesundheit Gesundheit ist ein gemeinsames Ziel. Deshalb arbeiten Ärzte, Selbsthilfegruppen und Wissenschaftler Hand in Hand, um die bestmögliche Versorgung 14 15 Sicherheit und weniger Unsicherheit. Welche Rolle spielt Selbsthilfe bei Herzschwäche? Eine große - weil Herzschwäche den Alltag oft dauerhaft verändert. Selbsthilfe kann Orientierung geben: Wie gehen andere mit schlechten Tagen um? Welche Fragen helfen beim nächsten Termin? Und ganz wichtig: Man merkt, dass man nicht allein ist. Herzschwäche Deutschland e.V. unterstützt Betroffene und Angehörige und fördert Selbsthilfe-Strukturen. Welche Fragen sollte man sich im Arztgespräch ruhig trauen? Zum Beispiel: Welche Form der Herzinsuffizienz liegt vor? Wie schwer ist sie? Was ist das Therapieziel? Welche Warnzeichen sind für mich relevant? Was kann ich tun, wenn sich Beschwerden verschlechtern? Und: Welche Anlaufstellen (Reha, Herzsport, Selbsthilfe) passen zu mir? Gute Medizin ist auch gute Kommunikation. Was wünschen Sie sich von Öffentlichkeit und Versorgungssystem? Mehr Wissen, mehr Aufmerksamkeit und eine klare Versorgungsperspektive - gerade bei Früherkennung und Begleitung im Alltag. Herzschwäche ist kein Randthema. Aufklärung ist kein „Nice-to-have“, sondern kann dazu beitragen, dass Menschen früher handeln und besser begleitet werden. Wenn jemand Teil von Herzschwäche Deutschland e.V. werden möchte - was muss man konkret tun? Am einfachsten ist der Weg über den Aufnahmeantrag: ausfüllen, unterschreiben und an den Verein senden. Die Aufnahme erfolgt per Beschluss des Vorstands. Der Mitgliedsbeitrag liegt bei mindestens 36 Euro pro Jahr; für Selbsthilfegruppen und Kliniken/Praxen gelten eigene Beitragssätze. Die Zahlung kann per SEPA-Lastschriftmandat erfolgen - oder man überweist den Beitrag selbst. Wer austreten möchte, kann dies zum Ende des Kalenderjahres schriftlich erklären; im Aufnahmeantrag wird hierfür eine Kündigungsfrist von drei Monaten genannt. Den Link zum Aufnahmeantrag (Mitglied werden) finden Sie ganz bequem auf der letzten Seite dieses Magazins. Begriffe kurz erklärt Herzschwäche = Herzinsuffizienz: zwei Begriffe, ein Krankheitsbild. Akut / chronisch: plötzlich auftretend vs. langfristig bestehend. Formen: zum Beispiel reduzierte Pumpfunktion oder „erhaltene“ Pumpfunktion mit Füllungsproblem. Schweregrad: beschreibt, wie stark Symptome im Alltag einschränken. Warnzeichen, die zeitnah abgeklärt werden sollten: Wenn etwas neu, deutlich stärker oder rasch zunehmend ist: ärztlich abklären lassen. Atemnot in Ruhe, starke Schwellungen, schnelle Gewichtszunahme innerhalb weniger Tage, Brustschmerz, Kollaps/ ohnmachtsnahes Gefühl. Im Zweifel gilt: bei akuten, schweren Beschwerden den Notruf wählen. Herzschwäche Deutschland e.V. informiert und unterstützt Betroffene und Angehörige und fördert Selbsthilfe- Strukturen. 16 17 Am 9. Mai 2026 kamen in Fürth Betroffene, Angehörige, Fachleute und Aussteller rund um das Thema Herzschwäche zusammen. Am 9. Mai 2026 kamen in Fürth Betroffene, Angehörige, Fachleute, Selbsthilfegruppen und weitere Akteure rund um das Thema Herzschwäche zusammen. Der Gesundheitsmarkt Herzschwäche 2026 bot Gelegenheit, Informationen einzuordnen, Gespräche zu führen und unterschiedliche Unterstützungsangebote kennenzulernen. Dabei ging es nicht nur um medizinische Themen. Auch Fragen zum Alltag mit Herzschwäche, zu Selbsthilfe, Versorgung und persönlicher Orientierung spielten eine wichtige Rolle. Vorträge, Informationsstände und direkte Gespräche schufen einen Rah- Behandlungsteam wichtig weritiativen und weitere Organisa- 36 37 men, in dem unterschiedliche Perspektiven zusammenkommen konnten. Wissen verständlich einordnen Ein Bestandteil des Gesundheitsmarkts waren Vorträge und Gespräche mit Ärztinnen und Ärzten sowie weiteren Fachleuten. Dabei wurden verschiedene Aspekte rund um Herzschwäche verständlich erklärt und eingeordnet. Themen waren unter anderem der Umgang mit der Erkrankung, mögliche Warnzeichen sowie Fragen, die im Gespräch mit dem den können. Ziel war keine vereinfachte Schnelllösung, sondern eine verständliche Orientierung zu Themen, die viele Betroffene und Angehörige im Alltag beschäftigen. Gerade im Bereich Herzschwäche besteht häufig der Wunsch nach Informationen, die medizinische Zusammenhänge nachvollziehbar erklären, ohne zu überfordern. Informationen zum Mitnehmen Neben den Vorträgen bot der Gesundheitsmarkt zahlreiche Informationsmöglichkeiten direkt an den Ständen der Aussteller. Vereine, Selbsthilfegruppen, In- Herzschwäche Deutschland. e.V. Rednitzstraße 7, 90449 Nürnberg vorstand@herzschwaeche-deutschland.de Leben mit Herzschwäche: Erfahren Sie, wie Sie mit der richtigen Unterstützung, praktischen Tipps und inspirierenden Geschichten Ihren Alltag aktiv gestalten und Ihre Kostenfrei für unsere Leserinnen und Leser Lebensqualität erhalten können. 16 17 Inhalt 02. Herzlich willkommen hier bei uns 16. Bericht vom Runden Tisch 2026 51. Das Archiv aus dem Jahr 2025 Willkommen Der Verein Der Runde Tisch Herzschwäche 2026 Hier endet das offizielle Magazin, weiter geht´s mit dem Archiv. Ausgabe 2025 Herz STÄRKE Aus der (Herz)Schwäche wächst die Kraft A R C H I V 05. Aktuelles bei Herzschwäche Deutschland e.V. 26. Das Magazin bekommt eine Stimme Aktuelles Runder Tisch 2026 in Nürnberg Beim Runden Tisch Herzschwäche 2026 bringt Herzschwäche Deutschland e.V. am 17. und 18. März in Nürnberg Betroffene, Angehörige, Selbsthilfe, Medizin, Pflege, Kassen, Reha, Politik, Gesundheitsindustrie und Medien an einen Tisch. Schwerpunkt: „Herzinsuffizienz und Frauenherzen“ - und die Frage, warum Herzschwäche oft zu spät erkannt wird. In Kooperation mit dem Klinikum Nürnberg findet der Fachkongress zum fünften Mal statt. Tagesordnung und Teilnehmerliste werden online veröffentlicht. Ziel ist, Erfahrungen zu bündeln, Projekte anzustoßen und die Patientenstimme in Prävention, Diagnostik und Versorgung hörbarer zu machen. Winfried Klausnitzer bei »HERZGEFLÜSTER« Winfried Klausnitzer lebt mit Herzschwäche - und setzt sich als Vorstand von Herzschwäche Deutschland e.V. für Betroffene ein. In dieser Folge spricht er über seine eigene Geschichte, die Arbeit des Vereins und die Initiative „Gesundheit mitgestalten“. Ein Gespräch über Mut, Gemeinschaft und die Kraft, Gesundheit aktiv mitzugestalten. Jetzt reinhören und mehr HERZGEFLÜSTER ...der Podcast von GUT ZUM HERZ erfahren! 06. Herzschwäche Deutschland e.V. ist jetzt Teil des HerzSchlag Aktionsbündnisses GUT ZUM HERZ! Als Verein, der sich für Menschen mit Herzschwäche einsetzt, freuen wir uns, ab sofort Teil dieses starken Netzwerks zu sein. Gemeinsam mit GUT ZUM HERZ und seinen Partnern wollen wir Aufklärung, Prävention und eine bessere Versorgung für Betroffene weiter vorantreiben. Durch den Austausch mit Patienten, Experten und Akteuren aus Medizin, Forschung und Gesellschaft können wir unsere Stimme noch stärker einbringen und die Aufmerksamkeit für Herzinsuffizienz erhöhen. Unser Ziel: Mehr Wissen, bessere Unterstützung und ein aktives Leben trotz Herzschwäche. Mehr zum Aktionsbündnis erfahren Sie hier: www.gut-zum-herz.de/aktionsbuendnis Impressum Herz Schlag HerzSTÄRKE Sonderausgaben Aktionsbündnis 28. Prävention Jetzt ist das neue Format 5 08. Die Titelstory zu dieser Ausgabe 32. Der Herzmonat Mai 2026 Eine Diagnose, die das Leben verändert Herz Stärke Wenn aus Schwäche Kraft wird 12. Der Herzschwäche Selbsttest 36. Bericht vom Gesundheitsmarkt Information. Wissen. Raum für Orientierung Wissen. Information. Austausch. Austausch. 14. Im Interview mit dem Vorstand 44. Prävention Jetzt startet Im Interview 4
Aktuelles Runder Tisch 2026 in Nürnberg Der Runde Tisch Herzschwäche 2026 bringt am 17. und 18. März 2026 in Nürnberg alle an einen Tisch, die Herzinsuffizienz im Alltag und in der Versorgung bewegen: Betroffene, Angehörige, Selbsthilfe, Medizin, Pflege, Reha, Kassen, Politik, Industrie und Medien. Im Fokus stehen „Frauenherzen“, fehlende Bekanntheit und bessere Früherkennung. Ziel: konkrete Impulse, damit Warnzeichen schneller erkannt, Wege in die Behandlung kürzer und die Patientenstimme stärker wird. Für Betroffene und Angehörige: Orientierung, Fragen im Arztgespräch und Hinweise auf Unterstützung. Den Bericht finden Sie ab Seite 16 in diesem Magazin. Der Gesundheitsmarkt 2026 in Fürth Am 9. Mai 2026 lädt Herzschwäche Deutschland e. V. zum Gesundheitsmarkt „Herzschwäche und Nebenerkrankungen“ in die Stadthalle Fürth ein. Von 10:00 bis 16:00 Uhr stehen Prävention, Therapie und Lebensqualität im Mittelpunkt. Die Veranstaltung richtet sich an Betroffene, Angehörige und Interessierte, die sich informieren, Zusammenhänge besser einordnen und Impulse für das Gespräch mit dem Behandlungsteam mitnehmen möchten. Der Eintritt ist frei. Begleitet wird der Gesundheitsmarkt von verschiedenen Kooperationspartnern aus dem Gesundheitsbereich, mehr dazu auf Seite 38. Wir freuen uns auf Ihren Besuch. Prävention Jetzt: Orientierung geben, bevor Beschwerden den Ton angeben Prävention Jetzt macht Prävention verständlich, alltagsnah und seriös sichtbar. Die Initiative zeigt, dass Vorbeugung nicht erst mit Beschwerden oder einer Diagnose beginnt, sondern dabei helfen kann, Risiken früher wahrzunehmen, Warnzeichen einzuordnen und rechtzeitig ins Gespräch zu kommen. Dazu gehören Magazinbeiträge, digitale Inhalte, Advertorials, Podcast-Meetups und Einzelpodcasts. Dank der Unterstützung aus Industrie und Forschung kann das Projekt für Leserinnen, Leser und Community kostenfrei umgesetzt werden. Mehr dazu auf Seite 28 in diesem Magazin. Impressum »HerzSTÄRKE 2026« ist ein Projekt vom Verein Herzschwäche Deutschland e.V. und wird veröffentlicht auf dem Webkiosk von eMagazin.digital und in der Mediathek von GUT ZUM HERZ Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Herzschwäche Deutschland. e.V. | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg vorstand@herzschwaeche-deutschland.de Herausgeber und verantwortlicher Dienstanbieter (§ 5 DDG): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg Verantwortlich im Sinne des § 18 Abs. 2 MStV / Presserecht (V.i.S.d.P.): Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg Redaktion und verantwortlich für den Inhalt (§ 55 Abs. 2 RStV): Winfried Klausnitzer Ideen, Inszenierung, Layout und technische Umsetzung: JUNG & JUNG Verlag | Fotos: Matthias Jung, Tina Jung, 123RF und Envato Verantwortlich für den Anzeigenteil: Winfried Klausnitzer (Vorstand) | Rednitzstraße 7 | 90449 Nürnberg Erstveröffentlichung am 16. Februar 2025 - Aktualisiert am 8. September 2026 | Alle Rechte vorbehalten. 5
Prof. Dr. med. Jörg Latus (Robert
Globale Perspektiven für eine bess
Die in diesem Beitrag beschriebene
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Daniela Rimpf von Novo Nordisk sowi
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