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Informationsbroschüre der AdipositasHilfe Deutschland e.V.

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Diese Informationsbroschüre widmet sich dem Thema Adipositas und bietet umfassende Einblicke in die Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten dieser chronischen Erkrankung. Sie klärt über gesundheitliche Folgen auf und zeigt praktische Wege zur Prävention und Therapie auf. Neben medizinischen Aspekten gibt die Broschüre auch wertvolle Tipps für eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung und nachhaltige Lebensstiländerungen. Ziel ist es, Betroffenen und Interessierten Orientierung und Unterstützung zu bieten, um einen individuellen Weg zu einem gesünderen Leben zu finden.

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Weiteres zum Schlauchmagen Nachteile Restmagen kann „mit Gewalt“ wieder gedehnt werden, was den Gewichtsverlust zunichte macht. Operation kann nicht rückgängig gemacht werden. Entgegen vieler Äußerungen ist auch hier einen Supplementation (Zuführung zusätzlicher Vitamine, Mineralstoffe usw.) zwingend nötig. Durch die Größe der Klammernaht können Fisteln und Undichtigkeiten entstehen (selten). Hochkalorische Speisen werden wie bisher aufgenommen und „verarbeitet“. Nach 2-3 Jahren lässt die Wirkung nach und zieht oftmals einen Umbau zum Magenbypass nach sich, wenn der Betroffene seine Lebensweise / Ernährungsweise nicht diszipliniert umgestellt hat. Unser Fazit Gerade für hochgewichtige Risikopatienten ist der Schlauchmagen ein guter Weg, um einen Großteil des Übergewichtes zu verlieren. So kann eine erste Mobilitätssteigerung und eine Verbesserung der körperlichen Verfassung erreicht werden. Sollte die Abnahme nach 2-3 Jahren stagnieren oder anderweitige Komplikationen auftreten, ist eine „Umbau-Operation“ zu einem Magenbypass möglich. Im Gegensatz zu der weit verbreiteten Meinung, dass die Supplementierung beim Schlauchmagen vernachlässigt werden kann, zeigt unsere Erfahrung, dass nach ein paar Jahren Schlauchmagen-Patienten die gleichen Mangelerscheinungen zeigen, wie Magenbypass-Patienten. 28

Magenbypass Als Magenbypass bezeichnen wir den Roux-en-Y-Bypass als gängigste Operationsmethode neben dem Schlauchmagen. Diese OP ist aufwendiger und „einschneidender“, was den zukünftigen Lebensstil angeht. Gehen wir Stück für Stück vor, um zu verstehen, was der Operateur da mit uns macht. Im ersten Schritt wird wenige Zentimeter unterhalb des Mageneingangs der Magen abgetrennt und ein kleiner „Pouch“ (Restmagen) gebildet, der im Schnitt 20 - 30 ml Fassungsvermögen hat. Je nach Chirurg. Anschließend wird der Dünndarm durchtrennt und so versetzt, dass Nahrung und Verdauungsmittel erst im mittleren Dünndarm aufeinandertreffen und so später zersetzt werden. Damit erreicht man, dass bestimmte Fette und Zucker später oder kaum vom Körper aufgenommen werden. 29

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