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Informationsbroschüre der AdipositasHilfe Deutschland e.V.

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Diese Informationsbroschüre widmet sich dem Thema Adipositas und bietet umfassende Einblicke in die Ursachen, Risiken und Behandlungsmöglichkeiten dieser chronischen Erkrankung. Sie klärt über gesundheitliche Folgen auf und zeigt praktische Wege zur Prävention und Therapie auf. Neben medizinischen Aspekten gibt die Broschüre auch wertvolle Tipps für eine gesunde Ernährung, mehr Bewegung und nachhaltige Lebensstiländerungen. Ziel ist es, Betroffenen und Interessierten Orientierung und Unterstützung zu bieten, um einen individuellen Weg zu einem gesünderen Leben zu finden.

Mehr „Mini-Bypass“

Mehr „Mini-Bypass“ Omega-Loop / 1-Anastomosen-Bypass Vorteile Sehr guter und stabiler Langzeiterfolg Relativ einfache, schnelle und dadurch etwas komplikationsärmere Durchführbarkeit (auch bei höherem BMI bis ca. 65) mit nur einer einzigen Nahtverbindung am Magen-Darm-Trakt. Die Lebensqualität und die Nahrungstoleranz sind aufgrund der etwas längeren und größeren Magentasche und der bewusst relativ weit gehaltenen Nahtverbindung von Anfang an sehr gut. Subjektiv deutlich angenehmere Eingewöhnungsphase Einfache Möglichkeit eines Umbaus (Verkürzung oder Verlängerung des Bypass), falls der Gewichtsverlust einmal zu stark oder zu schwach ausfallen sollte und dieses konservativ nicht beeinflussbar sein sollte. Nachteile Zwingend lebenslange Supplementierung mit Vitaminen, Eiweiß, Mineralien Erhöhte Gefahr des Dumping-Syndroms Bei Frauen: Stark eingeschränkte Wirkung der Anti-Baby-Pille Unwirksamkeit bestimmter Medikamente Verzicht auf sogenannte „NSAR“-Medikamente (siehe Anhang) Keine Spiegelung des Restmagens mehr möglich Erhöhte Frequenz des Stuhlgangs 36

Mehr „Mini-Bypass“ Omega-Loop / 1-Anastomosen-Bypass Der Mini-Gastric-Bypass hat sich mittlerweile auch zunehmend als ein sehr gutes Umbauverfahren bei Gewichtswiederzunahme nach Schlauchmagenoperation herausgestellt. Innere Verwachsungen bzw. Verschlingungen des Darmes mit Risiko eines Darmverschlusses sind seltener zu erwarten als nach Y-Magenbypass. Im Vergleich zu den USA und Deutschland hat der Mini-Gastric-Bypass in vielen anderen europäischen Nachbarländern (Frankreich, Belgien, Niederlande, Österreich, Italien, Spanien, Portugal, Tschechien) und asiatischen Ländern bereits zahlreiche Anhänger gefunden und wird z.B. im renommiertesten Adipositaszentrum Frankreichs schon seit acht Jahren als einziges Magenbypass-Verfahren durchgeführt. Fazit: Seit geraumer Zeit kann man beobachten, dass immer mehr Adipositas- Zentren in Deutschland diese Operationsmethode als „Umbau“ nach einem Schlauchmagen oder bei Komplikationen nach einer Magenbypass- Operation in diversen Modifikationen einsetzen. Mittlerweile hat sich diese Methode als Standard etabliert. Dank an dieser Stelle ... … gebührt Dr. Karl-Peter Rheinwalt, Leiter des Referenzzentrums Adipositaschirurgie am St. Frankziskus-Hospital in Köln, der uns mit seiner Erfahrung im Bereich „Mini-Bypass“ und seinem Textbeitrag unter die Arme gegriffen hat. Vielen Dank. 37

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