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Politische Handlungsempfehlung des »Im Puls. Think-Tank Herz-Kreislauf

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„Prävention neu denken – Ernährung, Bewegung und Psyche im Fokus“ In diesem Magazin finden Sie die Handlungsempfehlungen für das Jahr 2024. Es geht dabei um spezifische Maßnahmen und Strategien, die sich an eine bestimmte Zielgruppe richten. Die Inhalte scheinen auf ein gesundheitsorientiertes oder gesellschaftlich relevantes Thema fokussiert zu sein. Genauere Informationen zu den einzelnen Aspekten, Zielsetzungen und Vorschlägen könnten durch spezifische Fragestellungen zu bestimmten Bereichen der Broschüre beleuchtet werden. Wir wünschen viel Spaß beim Lesen.

Im Puls. THINK TANK

Im Puls. THINK TANK HERZ-KREISLAUF 9 Digitale Gesundheitsförderung: Potenziale von Apps und Wearables nutzen Digitale Gesundheitsangebote ermöglichen einen niedrigschwelligen und selbstständigen Zugang zu Bewegung und Sport. Im Zusammenspiel mit Multiplikatoren vor Ort wird die (digitale) Gesundheitskompetenz gefördert. Empfehlung: Digitale Technologien bieten Chancen zur Förderung von Bewegung und Sport. Politische Maßnahmen sollten darauf abzielen, den Zugang zu qualitativ hochwertigen digitalen Gesundheits- und Fitnessanwendungen zu erleichtern. Dies kann die Entwicklung und Förderung von Anwendungen zur Überwachung von Aktivitätsniveaus, zur Bereitstellung von Trainingsprogrammen und zur Förderung von Community-basierten Aktivitäten umfassen. exellent ausreichend problematisch inadäquat Digitale Präventions- und Gesundheitsangebote übernehmen immer mehr Funktionen, die früher von Trainerinnen und Trainern oder Kursleitern erbracht wurden (GKV-Spitzenverband, 2022). Doch eine rein digitale Umsetzung könnte langfristig weniger effektiv sein. Daher ist ein hybrider Ansatz, der digitale und persönliche Elemente kombiniert, ideal. Digitale Angebote im Bereich Sport und Bewegung haben viele Vorteile: Sie können Menschen unabhängig von Zeit, Ort und Mobilität erreichen und Sprachbarrieren überwinden. Zusätzlich bieten sie wertvolle Informationen und fördern die individuelle Gesundheitskompetenz. Auch gezielte Gesundheitskampagnen, z.B. für Walking/Nordic Walking, können über digitale Kanäle effektiv Menschen erreichen, die von sich aus weniger aktiv sind. 13,0% 11,2% 9,4% 66,4% Abbildung 3 : Digitale Gesundheitskompetenz in Deutschland (Schaeffer et al, 2021) Um die Effektivität digitaler Programme zu steigern, sollten technologische Lösungen wie Wearables oder Sensoren genutzt werden, um Daten wie Blutdruck, Puls oder Glukose zu erfassen. Diese Datenvisualisierung kann das Verständnis für das eigene Verhalten fördern und zu einem gesünderen Lebensstil motivieren. Dies hilft, chronische Krankheiten wie Herz-Kreislauf-Erkrankungen vorzubeugen. Ein wesentlicher Erfolgsfaktor ist die Verbesserung der digitalen Gesundheitskompetenz. Laut einer Studie verfügen 75 Prozent der Deutschen über geringe digitale Gesundheitskompetenz (Schaeffer et al, 2021). Das ist besonders in Zeiten von Fehlinformationen kritisch. Eine nachhaltige Wirkung der Maßnahmen wird am besten durch die Kombination digitaler Gesundheitskompetenz und der Zusammenarbeit mit Multiplikatoren erreicht. Gemäß den Vorgaben des Leitfadens Prävention des GKV-Spitzenverbandes werden digitale Präventions- und Gesundheitsförderungsangebote wie folgt definiert: Bei digitalen Präventions- und Gesundheitsförderungsangeboten übernimmt digitale Technologie wesentliche Funktionen, die in herkömmlichen, d. h. nicht-digitalen Präventionsmaßnahmen typischerweise durch Personen - die Kursleiterinnen und Kursleiter - wahrgenommen werden (GKV-Spitzenverband, 2022). 20

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